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Riesenzellarteriitis 

Die Riesenzellarteriitis gehört in die Gruppe der sog. entzündlichen Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden). Diese Erkrankungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch Störungen der Blutzirkulation durch Entzündung der Gefäße schwere Organschäden anrichten können.

 

Speziell im Fall der Riesenzellarteriitis sind Gefäßverschlüsse von Gefäßen des zentralen Nervensystems, des Auges sowie auch der Koronararterien gefürchtete Komplikationen. Des Weiteren können viele Großgefäße, d.h. von der Aorta abgehende Gefäße betroffen sein und zu einer Funktionsminderung betroffener Areale führen.

 

Eine typische klinische Symptomatik für die Riesenzellarteriitis sind z.B. ein sehr starker, pochender, einseitiger oder beidseitiger Schläfenkopfschmerz (Arteriitis temporalis), Sehstörungen (durch Beteiligung der Zentralarterie des Auges) mit der Gefahr der plötzlichen Erblindung, starke Kopfschmerzen, zum Teil auch mit Sensibilitätsstörungen (durch Beteiligung zerebraler Gefäße mit der Gefahr eines Apoplexes) sowie auch pektanginöse Beschwerden (durch Beteiligung der Koronargefäße mit Gefahr eines Infarktes).

 

Weitaus häufiger und im klinischen Alltag überwiegend präsent sind Beschwerden großer Muskelgruppen, z.B. des Schulter- sowie auch des Beckengürtels (Oberschenkel-, Gesäßmuskulatur sowie Schulter- und Oberarmmuskulatur), die durch eine Beteiligung der großen Gefäße, welche die Schulter- und Beckengürtelmuskulatur versorgen, ausgelöst werden. Liegen allein diese muskulären Beschwerden vor, sprechen wir häufig vom Krankheitsbild der Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica sind artverwandt und oft auch überlappend. 

IL-17-Blockade

Internationale Studie.

Studie nimmt keine neuen Patientinnen und Patienten mehr auf.

Datenauswertung derzeit im Gange!

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